Service
Unsere Sprengstoffspürhunde finden und zeigen jegliche Arten von Explosivstoffen an. Unter anderem zum Beispiel militärische und gewerbliche Sprengstoffe und ebenso auch Selbstelaborate je nach Lage der Objekte und Verpackung, ob im freien oder in geschlossenen Räumen, kann dies unter Umständen unter Beachtung gewisser Suchmethoden funktionieren.
Die entsprechenden Teams können zum Beispiel in Flughäfen, Bahnhöfen und anderen Gebäuden oder auch zur Veranstaltungssicherung eingesetzt.
Die Ausbildung von Sprengstoffspürhunden basiert auf der Nutzung der natürlichen Motivationen des Hundes. Vielfach wird die Meinung vertreten, dass Sprengstoffspürhunde über keine allzu übermäßige Spielmotivation verfügen dürfen, da sie ja den Sprengstoff „passiv“ (durch „Vorsitzen“) anzeigen sollen. Das ist so nicht ganz richtig.
Der Hund muss über einen stark ausgeprägten und belastbaren Spieltrieb verfügen, um genügend Motivation für eine längere intensive Suche nach den oft nur schwach duftenden Stoffen aufbringen zu können. Auch ein sehr temperamentvoller Hund lernt, den Sprengstoff ruhig anzuzeigen.
Gerade die hohe Motivation ist wichtig, um auch in heißen Klimazonen, wie Saudi Arabien, Afrika oder Sri Lanka, die Leistungen des Hundes optimal abrufen zu können.
Die Durchführung der Suche sowie das Suchsystem sind abhängig von den Regelwerken des Kunden.
Das eine System sieht eine Führleine vor. Hier werden vom Hundeführer dem Sprengstoffspürhund die zu prüfenden Gegenstände „präsentiert.“ Andere bevorzugen die „Freisuche.“
Beide Systeme haben Ihre Vor- und Nachteile.
Beim Führen mit der Leine kann es passieren, dass der Hund von einem von ihm bereits als Fund wahrgenommenen Geruch weg geleitet wird und eventuell genau diesen Stoff später nicht mehr annehmen möchte.
Denn er geht nun zu Recht davon aus, dass hier ein Anzeigeverhalten nicht gewünscht wird, da er ja, anstatt bestätigt zu werden, weg geführt wurde.
Bei der Freisuche kann der Sprengstoffspürhund schneller Witterung aufnehmen und so einen Fund früher anzeigen. Es kommt aber auch vor, dass der Hund einen Stoff „überläuft,“ da viele Sprengstoffe nicht sehr geruchsintensiv sind.
Wir bevorzugen daher eine Kombination aus beiden Systemen.
Erst die „Freisuche“ und dann das gleiche Areal mit der Führleine zur intensiveren Bearbeitung.
Besonders wichtig ist hier die Fähigkeit des Hundeführers, geringste Verhaltensänderungen des Sprengstoffspürhundes früh wahrzunehmen. Ebenso muss er die individuelle Körpersprache des Hundes genau kennen. Denn lange bevor der Hund durch „Vorsitzen“ anzeigt, sendet er Körpersignale aus.
Ferner, erstellen wir bei allen Objekten, die wir mit unseren Diensthunden und den Hundeführern betreuen einen Begehungsplan und eine Vorfeld bzw. Umfelanalyse.
Um im Notfall Ereignisfall oder sonstiger auftretender Gefahr einen geigneten Maßnahmeplan zur Verfügung zu haben, bevor wir mit Ihnen ein vertragliches Auftragsverhältnis eingehen, denn der Schutz mit unseren und gerade durch unsere Hunde liegt uns am Herzen und Bedarf dem Gleichgewicht zwischen Hundeführer und Diensthund zur erfolgreichen Abwicklung.
